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Geburtsstein September: Was den Saphir besonders macht

Tiefes Blau ist die Farbe, mit der wir den Saphir verbinden. Je nach Stein kann es klar und leuchtend, dunkel und intensiv oder beinahe samtig erscheinen. Doch Saphire gibt es in weit mehr Farben. Auch Rosa, Gelb, Grün, Violett und Orange gehören zu ihrem natürlichen Spektrum.

Als Geburtsstein des Septembers steht der Saphir traditionell für Treue, Aufrichtigkeit und Beständigkeit. Seine besondere Farbwirkung, seine hohe Härte und seine lange Geschichte im Schmuck machen ihn zu einem Edelstein, der über Generationen hinweg geschätzt wird.

Der Geburtsstein des Septembers und seine Bedeutung

Saphire wurden bereits in der Antike als besondere Edelsteine verehrt. Im alten Griechenland und im Römischen Reich schrieb man ihnen eine schützende Wirkung zu. Im Mittelalter trugen Geistliche blaue Saphire als Sinnbild des Himmels. Über die Jahrhunderte entwickelte sich der Stein so zu einem Symbol für Wahrhaftigkeit, Treue und Verbundenheit.

Heute ist der Saphir vor allem als Geburtsstein für Menschen bekannt, die im September geboren sind. Darüber hinaus gilt er als Edelstein zum fünften und zum 45. Hochzeitstag.

Ob man der überlieferten Symbolik Bedeutung beimisst, bleibt persönlich. Seine intensive Farbe und seine Beständigkeit machen den Saphir jedoch zu einem Schmuckstein, der sich gut mit besonderen Erinnerungen und wichtigen Anlässen verbinden lässt.

Saphir und Rubin gehören zur selben Mineralfamilie

Mineralogisch ist der Saphir eine Varietät des Minerals Korund. Korund besteht aus Aluminiumoxid und ist in seiner reinen Form farblos. Erst kleinste Mengen anderer Elemente im Kristallgitter bringen Farbe in den Stein.

Eisen und Titan können das charakteristische Blau eines Saphirs erzeugen. Chrom ist für rosa bis rote Farbtöne verantwortlich. Dabei zeigt sich eine interessante Verwandtschaft: Auch der Rubin gehört zum Korund. Roter Korund wird als Rubin bezeichnet, während die übrigen Farbvarianten als Saphire gelten.

Ein blauer Saphir und ein roter Rubin sind damit mineralogisch eng verwandt. Ihr unterschiedliches Erscheinungsbild entsteht vor allem durch die farbgebenden Spurenelemente. Korund erreicht auf der Mohs-Skala eine Härte von 9. Damit gehört er zu den härtesten natürlichen Mineralen. Diese Widerstandsfähigkeit ist ein Grund dafür, dass Saphire häufig in Ringen verarbeitet werden und sich grundsätzlich gut für Schmuck eignen, der regelmäßig getragen wird.

Saphir ist viel mehr als Blau

Blau ist die bekannteste Farbe des Saphirs, aber längst nicht seine einzige. Saphire kommen auch in Rosa, Gelb, Grün, Violett, Orange, Grau und nahezu farblos vor. Diese Varianten werden häufig unter dem Begriff Fancy-Saphire zusammengefasst.

Zu den seltenen Farbvarianten gehört der Padparadscha-Saphir. Sein Farbton liegt zwischen Rosa und Orange. Der Name stammt aus dem Singhalesischen und nimmt Bezug auf die Farbe einer Lotusblüte.

Daneben gibt es Saphire, die mehrere Farben in einem Stein zeigen. Bei sogenannten Farbwechsel-Saphiren verändert sich die wahrgenommene Farbe abhängig von der Lichtquelle. Auch Sternsaphire besitzen eine besondere optische Eigenschaft: Feine, regelmäßig angeordnete Einschlüsse können auf ihrer gewölbten Oberfläche einen sternförmigen Lichtschein entstehen lassen. Die Farbvielfalt eröffnet viele gestalterische Möglichkeiten. Ein tiefblauer Saphir wirkt klassisch und ruhig. Rosa oder gelbe Saphire erscheinen häufig leichter, während grüne und mehrfarbige Steine einen ungewöhnlicheren Charakter besitzen.

Woher kommen Saphire?

Zu den historisch bedeutenden Herkunftsgebieten zählen Sri Lanka, Myanmar und Kaschmir. Weitere Vorkommen befinden sich unter anderem in Madagaskar, Tansania, Thailand, Australien und den USA.

Saphire aus Kaschmir sind für ein intensives, häufig als samtig beschriebenes Blau bekannt. Die historischen Minen lieferten vor allem gegen Ende des 19. Jahrhunderts bedeutende Steine. Saphire aus Sri Lanka können ein vergleichsweise helles und leuchtendes Blau zeigen. Steine aus anderen Regionen besitzen wiederum eigene Farbtöne und Merkmale.

Solche Beschreibungen geben eine Orientierung, erlauben jedoch keine sichere Zuordnung. Saphire aus demselben Herkunftsgebiet können sich deutlich voneinander unterscheiden. Eine belastbare Herkunftsbestimmung erfordert bei hochwertigen Steinen die Untersuchung durch ein gemmologisches Labor.

Der Saphirring von Lady Diana

Einer der bekanntesten Saphirringe wurde 1981 von Lady Diana Spencer für ihre Verlobung mit Prinz Charles ausgewählt. Im Mittelpunkt steht ein ovaler Ceylon-Saphir von zwölf Karat. Ceylon ist die frühere Bezeichnung für das heutige Sri Lanka. Der blaue Saphir ist von einem Kranz aus Diamanten umgeben und in 18-karätigem Weißgold gefasst. Diese Gestaltung wird als Entourage bezeichnet. Dabei rahmen kleinere Edelsteine oder Diamanten einen größeren Mittelstein ein und heben dessen Farbe und Form hervor.

Die Entouragefassung war bereits lange vor Dianas Verlobung bekannt. Durch die weltweit veröffentlichten Bilder ihres Ringes gewann diese klassische Form jedoch neue Aufmerksamkeit. 2010 übergab Prinz William den Ring an Catherine Middleton zur Verlobung. Heute gehört er zu den bekanntesten Beispielen für Saphirschmuck.
Seine Wirkung beruht auf einem klaren gestalterischen Prinzip: Der farbige Saphir bildet den Mittelpunkt, während die Diamanten einen hellen Rahmen schaffen. Diese Verbindung findet sich auch bei vielen älteren Saphirringen – mal zurückhaltend und fein, mal ausdrucksstärker gestaltet.

Saphirschmuck als persönliches Geschenk

Ein Schmuckstück mit Saphir ist eine passende Geschenkidee für einen Geburtstag im September. Auch zu einem Jubiläum, einer Verlobung oder einem Hochzeitstag kann der Edelstein eine persönliche Bedeutung erhalten.

Dabei entscheidet nicht allein die Größe oder Herkunft des Steins. Oft ist es das Zusammenspiel aus Farbe, Fassung und Gestaltung, durch das ein Schmuckstück zu einem Menschen passt.

Ein tiefblauer Saphir kann klassisch wirken, ein rosa oder gelber Saphir überraschend. Ein älteres Einzelstück bringt zusätzlich eine Gestaltung mit, die sich von aktuellen Schmuckkollektionen unterscheidet.

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Ob klassisches Blau, eine seltenere Farbvariante oder ein Saphir im Zusammenspiel mit Diamanten: Unsere Auswahl umfasst Schmuckstücke aus unterschiedlichen Zeiten und Stilrichtungen.
Entdecken Sie jetzt unseren Saphirschmuck aus zweiter Hand. Gerne verpacken wir das Schmuckstück auch als Geschenk für Sie.

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